Interim Manager Transfergesellschaft

Projektbeispiel :

"Berater Transfergesellschaft"

Berater Transfergesellschaft

Ein bekannter Anbieter für Outplacement & Transfergesellschaften suchte einen Berater, der verschiedene Transformationsprojekte in der Elektroindustrie, Telekommunikationsbranche und bei einem IT-Konzern begleitet. Das Unternehmen bietet Einzel-Outplacement, Gruppen-Outplacement, Karrieremanagement, Orientierungs- und Perspektivenberatung sowie Einzel-Coaching und Gruppen-Coaching an.

Projekt »Transfergesellschaft«

Als Berater Transfergesellschaft habe ich bei dem Unternehmen unterschiedliche Projekte zur Outplacement-Beratung bei verschiedenen Kunden betreut. Ein Personalabbau kann durch die Einbindung einer Transfergesellschaft planungssicher und sozialverträglich gestaltet werden.

Meine Aufgaben als Berater Transfergesellschaft waren:

  • Coaching in der beruflichen Neuorientierung

  • Einsatz von psychologischen Assessments

  • Planung und Beratung von Weiterbildungen

  • Erstellung von Bewerbungsunterlagen

  • Coaching während der Bewerbungsphase

  • Beratung über die Annahme von Jobangeboten und Integrations-Coaching

» Personalabbau ist eine deutliche Message an alle Mitarbeiter im Unternehmen. Häufig führt dieser zu einer Entsolidarisierung der Kollegen, die bleiben. Eine sozialverträgliche Ausgestaltung von Personalabbau ist ein Investment für die Zukunft Ihres Unternehmens. Dadurch wird die Mitarbeiterbindung erhöht und die Zustimmung zu Veränderungsmaßnahmen gefördert. «

Lars Schott, HR Manager
Interim Manager Transfergesellschaft

Verlauf des Projektes

Ich habe bei den Kunden Transfergesellschaften in verschiedenen Branchen betreut. Dabei konnte ich sehen, dass abhängig von den finanziellen Möglichkeiten der jeweiligen Branche Transfergesellschaften unterschiedlich ausgestaltet sind. Bei jedem Projekt zum Outplacement richtet die Transfergesellschaft gemeinsam mit dem Kunden eine Projektgruppe ein. Der Kunde bekommt durch diese Projektgruppe Informationen zu den Vermittlungszahlen. Das heißt: Er kann dort konkret Nachfragen stellen, wie bestimmte Beschäftigte sich in der Transfergesellschaft entwickeln. In der Projektgruppe wird weiter das Budget über Weiterbildungen abgestimmt oder auch ein Härtefallfond des Arbeitgebers betreut. Ich habe in verschiedenen Terminen die Projektgruppe in meiner Funktion als Coach für Transfergesellschaften unterstützt.

Was ist eine Transfergesellschaft ?

Eine Transfergesellschaft, früher auch Auffanggesellschaft, ist ein Instrument zum sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen. Der Arbeitnehmer schließt mit dem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag und gleichzeitig mit dem Anbieter der Transfergesellschaft einen befristeten Arbeitsvertrag. Bei einem anstehenden Personalabbau können die Mitarbeiter kurzfristig in die Transfergesellschaft wechseln. Der Arbeitgeber hat durch die Einrichtung der Transfergesellschaft die Möglichkeit, einen anstehenden Personalabbau als Outplacement schnell, rechtssicher und sozialverträglich umzusetzen.

Vorteile für den Arbeitgeber

Durch den Übergang in die Transfergesellschaft muss der Arbeitgeber seine Kündigungsfrist aus dem Arbeitsvertrag nicht einhalten. Gleichzeitig stimmt der Beschäftigte seiner Kündigung zu und verzichtet auf eine Kündigungsschutzklage.

Vorteile für den Arbeitnehmer

Für den Beschäftigten hat der Übergang in die Transfergesellschaft den Vorteil, dass er hier durch einen Coach in der Bewerbungsphase unterstützt wird. Zusätzlich gibt es in der Transfergesellschaft ein Budget für Weiterbildungen. So ist sichergestellt, dass der Arbeitnehmer künftig für den Arbeitsmarkt gut qualifiziert ist. Aufgrund der professionellen Beratung finden Angestellte in Transfergesellschaften sehr schnell einen neuen Arbeitsplatz. Gelingt dies im Einzelfall nicht, bekommt der Arbeitnehmer Arbeitslosengeld, welches sich nach seinem letzten Gehalt vor Eintritt in die Transfergesellschaft bemisst. Eine Sperre durch die Agentur für Arbeit muss er nicht befürchten, da er mit der Transfergesellschaft einen Aufhebungsvertrag geschlossen hat.

Wer finanziert eine Transfergesellschaft?

Die Transfergesellschaft wird durch den Staat und den Arbeitgeber finanziert. Der Angestellte erhält während der Zeit staatliches Transferkurzarbeitergeld. Alle übrigen Kosten trägt der Arbeitgeber. Transfergesellschaften sind ein gutes Instrument, wenn Arbeitnehmer lange in einem Unternehmen gearbeitet haben. Die Mitarbeiter haben hier lange Kündigungsfristen, was einen Personalabbau langsam und teuer macht. Häufig finanzieren Arbeitgeber die Transfergesellschaft aus der Kündigungsfrist, dann ist die Einrichtung einer Transfergesellschaft fast kostenneutral. Es gilt die Faustregel, dass mit zwei Monaten Kündigungsfrist etwa ein Monat Verweildauer in der Transfergesellschaft finanziert werden kann.

Coaching in der beruflichen Neuorientierung

Outplacement in der Transferberatung bedeutet: Wenn Mitarbeiter ihre Kündigung bekommen, werden sie in die Transfergesellschaft übergeleitet. Als Berater Transfergesellschaft habe ich sie hier betreut. Viele trauern um ihren alten Arbeitsplatz, daher ist viel Empathie im Coaching gefragt. Nur so haben die Mitarbeiter die nötige Energie, den nächsten Schritt zu gehen. Einige bewerben sich im gleichen Beruf wieder, andere machen sich mit einem Geschäftsplan selbständig. Oft sind auch ältere Arbeitnehmer dabei, die kurz vor der Rente stehen. Ein Berater Transfergesellschaft überlegt gemeinsam mit ihnen, wie die letzte Phase der Berufstätigkeit gut genutzt werden kann. Als Coach ist meine Aufgabe, Menschen auf neue Ideen zu bringen, die umsetzbar sind. Danach entwickelt der Mitarbeiter konkrete Pläne und geht nächste Schritte. Ich unterstütze ihn dabei – häufig insbesondere bei der Erstellung einer Bewerbung.

 

Einsatz von psychologischen Assessments

Die Transfergesellschaft hat ein psychologisches Assessment mit den Klienten durchgeführt. In diesem Test wurden Fähigkeiten wie Aktivität und Kompromissbereitschaft, aber auch Persönlichkeitseigenschaften abgefragt. Die Ergebnisse haben wir als Berater später im Coaching genutzt. 

 

Planung und Durchführung von Weiterbildungen

Für jedes Outplacement gibt es ein Budget für Weiterbildungen. Meist lässt sich dieses flexibel auf die Mitarbeiter aufteilen, denn manche wünschen keine, andere eine teure Fortbildung. Wichtig für den Coach in der Transfergesellschaft: Er sollte allen Interessen gerecht werden, die Mitarbeiter über mögliche Weiterbildungen beraten und den Fokus darauf legen, welche Qualifikationen für die Suche am Arbeitsplatz hilfreich sind.

Die Erfolgsbilanz

Als Berater Transfergesellschaft war das Coaching der Mitarbeiter während der Bewerbungsphase am wichtigsten. Hier musste ich die Klienten motivieren, am Ball zu bleiben, Bewerbungen zu schreiben und nach Absagen wieder Mut zu fassen. Bei der Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen habe ich lediglich mit Tipps und Vorlagen unterstützt, denn der Klient sollte aktiv seine Zukunft neugestalten. Viele Klienten habe ich auf Vorstellungsgespräche vorbreitet, Führungskräften auch auf Assessment Center. Dann hatten die Klienten verschiedene Jobangebote und konnten sogar aussuchen. Weiterhin habe ich die Klienten bei Bedarf bei der Integration am neuen Arbeitsplatz unterstützt – also ein Integrations-Coaching angeboten.

Weitere Informationen:

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